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Tierbrett

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Sonderpflegestellen

Im Rahmen unserer Arbeit mit Fachfamilien (§ 34 KJHG) begegnen uns immer wieder Familien, denen zwar die pädagogische Qualifikation zur Fachfamilie fehlt, die aber von ihrer Einstellung her, den familiären Gegebenheiten und ihrer sozialen Einbindung durchaus Kindern eine gute Heimat und einen pädagogischen Rahmen bieten können.

Basierend auf unseren Erfahrungen im Aufbau, der Leitung und fachlichen Rahmung von Fachfamilien entstand deshalb unser Konzept für Sonderpflegestellen. Im Gegensatz zum herkömmlichen Pflegefamilienwesen beinhaltet dieses Konzept eine Kooperation zwischen Jugendamt und Träger, eine enge fachliche Rahmung der Sonderpflegestellen sowie eine den Leistungen angemessene finanzielle Ausstattung.

Sonderpflegestellen sind eine Form der Familienpflege nach § 33 Satz 2 SGB VIII. Sie sind besonders geeignet für jüngere Kinder, die voraussichtlich langfristig außerhalb ihrer Herkunftsfamilie leben sollen. Die Einbindung in die Organisationsstruktur der Perspektiven für Kinder ermöglicht eine fachlich qualifizierte Arbeit in einem belastbaren familiären Rahmen.

Die Anerkennung der Sonderpflegestellen nach § 33 KJHG erfolgt durch das belegende Jugendamt. Im Auftrag und in Kooperation mit diesem erfolgen fachliche Leitung und Begleitung der Sonderpflegestellen durch Perspektiven für Kinder. Auswahl und Vorbereitung werden ebenfalls durch den Träger geleistet.

Fachliche Begleitung:

Die mit der pädagogischen Arbeit einhergehenden Prozesse erfordern eine hohe reflexive Intensität. Diese wird gewährleistet durch die Einbindung in die Trägerorganisation.

  • Kontinuierliche Leitung
  • Bereitschaftsdienst
  • Pädagogische Beratung
  • Elternarbeit
  • Kollegiale Beratung
  • Interne und externe Fortbildungsangebote

Berichterstattung und Einbezug in die interdisziplinäre Kommunikation

Diese Leistungen bilden eine Rahmung, die konstruktives Arbeiten ermöglicht.