Gruppe

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Tierbrett

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Unsere Jungengruppe

Gerade Jungen, die von ihrem Umfeld als „schwierig“ beschrieben werden, weil sie nicht ruhig sitzen können, aufbrausend sind oder schnell wütend werden, haben oftmals wenig Erfolg mit Gleichaltrigen dauerhafte Freundschaften zu schließen.

Darunter leidet häufig das Selbstbewusstsein und die Jungen sind unglücklich mit ihrer Situation. Die erwachsenen Bezugspersonen in der Schule und auch zuhause sind meist weiblich und können daher nicht als Rollenvorbilder dienen, die den Jungen zeigen, wie ein Junge, bzw. Mann sich „zu verhalten hat“.

Diesen Jungen bietet die  Jungegruppe einen geschützten Raum. Hier können sie sich ausprobieren und sich mit ihrem Jungen-Sein auseinandersetzen.

Zielgruppe:

Jungen aus Hürth im Alter von 9 – 12 Jahren, die Schwierigkeiten haben, mit anderen Kindern und Erwachsenen in Kontakt zu kommen und vor allem zu bleiben.

Jungen mit der Diagnose ADHS oder Störungen des Sozialverhaltens.

Jungen, deren Familien im Rahmen der Jugendhilfe durch das Jugendamt geholfen wird.

Mütter und Väter, die sich im Umgang mit ihrem Jungen Anregungen wünschen, neue Dinge auszuprobieren.

Organisatorisches:

Die Jungengruppe findet Mittwochs jeweils von 15:15 bis 18:15 Uhr statt

Die Jungen werden von uns Zuhause abgeholt und auch wieder zurückgebracht.

In den Schulferien finden auch längere Treffen und mehrtägige Freizeiten statt.

Die Eltern werden im Rahmen von systemischer Beratung während des gesamten Prozesses begleitet und neue Verhaltensmöglichkeiten im Umgang mit dem Kind entwickelt und umgesetzt. Alle zwei Monate findet ein Elternabend statt, auf dem Eltern die Möglichkeit haben, sich mit anderen Eltern auszutauschen und mit den Pädagogen in Kontakt zu treten.

Umsetzung:

Da Jungen oftmals wenig Interesse am Reden, sondern mehr Spaß am Machen haben, ist es unser Ziel, mit den Jungen viele spannende Unternehmungen zu machen, bei denen sie sich in einem geschützten Rahmen ausprobieren können.

Vor allem der Spaß am Miteinander soll durch Gruppenaktivitäten wie Klettern, Kooperationsspiele und gemeinsame Ausflüge gefördert werden. Zum Schluss jedes Treffens bekommen die Kinder die Möglichkeit, Rückmeldungen an die Gruppe zu geben und auch Rückmeldung über sich zu erhalten.

Die Gruppe bietet hierbei auch therapeutische Ansätze. Die Förderung der interaktionellen- und beziehungsdynamischen Aspekte ist ein wichtiger Bestandteil der Gruppenarbeit.

Der Ablauf der Gruppe ist stark ritualisiert und daher für die Kinder vorhersehbar und bietet somit Sicherheit. Der Umgang mit Konflikten wird durch zahlreiche Methoden,  beispielsweise Rollen- und Kooperationsspiele fortwährend geübt, um das Verhaltensrepertoire der Kinder zu erweitern.

Durch spielerische Elemente fordern und fördern wir Empfindungen und Ausdrucksmöglichkeiten, Kreativität und Phantasie der Kinder .

Ziele:

  • Förderung des positiven gemeinsamen Miteinanders und freundschaftlichen Beziehungen
  • Verhaltensmodifikation anhand von Verstärkersystemen
  • Erlernen alternativer Konfliktlösungsmuster
  • Erlernen neuer Spiel- und Freizeitmöglichkeiten
  • Gemeinsamer Austausch über Schule und Familie
  • Schaffung neuer dauerhafter sozialer Kontakte
  • Förderung des Selbstbewusstseins
  • Auseinandersetzung mit dem eigenen Jungen-Sein
  • Unterstützung beim Finden des Platzes in einer Gruppe