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Elterncoaching

Ausgangspunkt für dieses Coaching ist oft der nahezu vollständige Verlust elterlicher Autorität und verbunden damit eine familiär nicht mehr tragbare Situation des Zusammenlebens.

  • Die Eltern erleben sich weitgehend handlungsunfähig.
  • Die psychophysische Erregung der Beteiligten erhöht die Eskalationsgefahr.
  • Die festgefahrenen gegenseitigen negativen Vorannahmen erhöhen fortwährend das Risiko von symmetrischer Eskalation.
  • Der feindselige Austausch verringert zunehmend die interaktiven Möglichkeiten zwischen Eltern und Kind. Konflikte zu vermeiden oder zu lösen wird so immer schwieriger.

Zielgruppe

  • Gewalttätigkeit von Kindern gegenüber ihren Geschwistern, Eltern und anderen Familienmitgliedern
  • auffälliges und delinquentes Verhalten: z. B. Drogenkonsum, Schule schwänzen, Schulverweigerung, Kriminalität
  • autoaggressives Verhalten, z. B. Selbstmord-Drohungen, Selbstverstümmelungen

Das von Haim Omer (Tel Aviv) entwickelte Elterncoaching will helfen, den Eltern auf dem Prinzip des gewaltlosen Widerstandes ihre elterliche Autorität zurück zu geben.

Im systemischen Elterncoaching geht es dabei nicht darum, zu vermitteln wie man Kinder schnell und effektiv steuern kann, sondern darum, ein elterliches Verständnis zu erarbeiten, dem ein Profil zu geben und damit eine eltern-kinddienliche Wirkung zu erzielen.

Ziele

Wiederherstellung der elterlichen Präsenz

Diese soll auf drei Ebenen verstärkt werden:

  • auf der Handlungsebene (wirksame Handlungen zur Durchsetzung der eigenen Ziele durchführen)
  • auf der Ebene des persönlichen und moralischen Selbstvertrauens (sich stark genug fühlen um reflektierte und gerechtfertigte Handlungen durchzuführen)
  • und auf der Kooperationsebene (die Eltern sollen ein Netz mit privaten und professionellen Helfer(inne)n aufbauen bzw. verbessern, um sich bei ihrerAufgabe nicht allein zu fühlen)